Über den Entwickler
Ein paar persönliche Worte von der Person hinter STLMaid.
Hi, mein Name ist Andreas und ich bin 59 Jahre alt. Ich möchte kurz auf meine Person eingehen und darauf, wie es zur Entwicklung von STLMaid kam. Auch zum Einsatz von KI bei der Entwicklung und wie das heutzutage aus meiner Sicht zu bewerten ist, möchte ich meine Meinung äußern.
Meine ersten Kontakte zum Programmieren hatte ich auf einem VC20 und kurze Zeit später auf einem C64. Wer in meiner Altersklasse ist, wird sich an die Zeit erinnern, in der seitenlange Listings abgetippt und Code bearbeitet wurde. Bei meinem nächsten Rechner habe ich auch die ersten Versuche in Assembler unternommen.
Irgendwann in der PC-Welt angekommen, habe ich mich weiter mit anderen Programmiersprachen wie PHP, Pascal, C/C++/C# und Java beschäftigt. Beruflich immer anders orientiert, habe ich – anstatt meine Zeit mit Spielen zu verbringen – für andere die Studienarbeit programmiert oder Programmierungen im Bereich der TV-Karten vorgenommen. Büroanwendungen in Pascal oder als Webanwendung in PHP habe ich dann immer für meine eigenen Belange selbst entwickelt. Diese Leidenschaft als Autodidakt habe ich nie verloren und bis heute erhalten.
Viele Bereiche habe ich über die Jahrzehnte aus Interesse betreten und Lösungen für Android und Mikrocontroller für meine Zwecke entwickelt. Heutzutage bin ich viel mit meinen 3D-Druckern beschäftigt, und auch hier wuchs der Wunsch nach einer Anwendung für die Dinge, die mich interessieren und die ich gerne hätte, um Probleme zu lösen.
So ist die Vision zu STLMaid entstanden: eine Anwendung, mit der ich alles machen kann außer Slicen – das überlasse ich lieber den hervorragenden Lösungen der Hersteller. Aber drum herum ist so viel möglich, und der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. So habe ich meinen Plan mit Inhalten für die Anwendung aufgestellt, und dieser war schnell sehr lang.
Da ich mit Python nie warm geworden bin, ist meine Wahl auf C# gefallen. Git aufgesetzt, virtuellen Server aufgesetzt und mit der Programmierung begonnen. Das ist jetzt ca. 1 Jahr her, also Sommer 2025. Aufgrund der immensen Feature-Liste habe ich mich dazu entschieden, die GUI der Anwendung und die Website mit einer KI zu realisieren, da der Zeitaufwand sonst völlig aus dem Ruder gelaufen wäre – meinen Fokus wollte ich voll auf die Anwendungs- und Bedienlogik setzen.
Hochgerechnet bin ich Stand heute bei rund 1680 Stunden, und ohne die Einbindung der KI wären der Programmstand und der Funktionsumfang so nicht möglich gewesen. Die KI-Anfänge waren Gemini und ChatGPT, aber schnell hat mich Claude überzeugt, und heute nutze ich nur noch Claude zum Zuarbeiten. Ich möchte ein Programm haben, das mir alle Freiheiten in der Bearbeitung und Erstellung gibt, das mit mir mitwächst und auch vielen anderen ein nützliches Werkzeug ist.
Über die Preisgestaltung einer solchen Anwendung habe ich mir damals auch sofort Gedanken gemacht. Leider bin ich nicht in der Lage, sie komplett kostenlos zu verbreiten, aber ein Abo-Modell kam für mich ebenfalls nicht in Frage, denn das missfällt mir im Software-Bereich selbst. Ich bin dann zu dem Ergebnis gekommen, dass 29 Euro ein angemessener, einmaliger Beitrag für jeden wären, der das Programm kauft, damit Probleme lösen kann und einen Nutzen davon hat. Einmal kaufen, danach kann jeder damit machen, was er will und so lange er will.
In diesem Zusammenhang bin ich immer etwas irritiert, wenn die Frage aufkommt, wie lange ich das Programm pflege. Das Programm ist kein Abo, sondern stellt einen Zustand dar, der dem Benutzer den Kaufpreis wert ist. Das ist bei allen Dingen im Leben so: Ob ein Artikel in 5 Jahren noch Verbesserungen erfährt, ist eher selten und spielt auch keine Rolle, da er seinen Nutzen ja trotzdem nicht verliert. Wer früher Schallplatten oder Kassetten besaß, musste die Realität irgendwann auch einsehen. Aber deshalb war der Erwerb einer Schallplatte ja keine Verschwendung. Du weißt, was ich damit sagen will.
Ich bin der Meinung, die 29 Euro sind schon jetzt sehr angemessen – und die Entwicklung geht ja noch weiter. Ich werde das Projekt noch lange vorantreiben, aber ich will auch ehrlich sein: Wenn es sonst niemanden interessiert, werde ich es vielleicht in 2 bis 3 Jahren nur noch für mich machen – aber ich denke, das ist verständlich. Alle bisherigen Käufer verlieren nichts, außer dass es dann keine neuen Funktionen mehr gibt. Die Nutzbarkeit der Software bleibt uneingeschränkt erhalten.
Je mehr Feedback ich bekomme, desto besser wird STLMaid – und Du hast bestimmt auch noch coole Ideen, die ich einbauen kann. Lass es mich gerne wissen.
Zum Abschluss noch einmal das Thema KI. KI ist mittlerweile ein Werkzeug, das den Stand der Technik widerspiegelt. Warum sollte man es nicht nutzen? Es geht doch um das Ergebnis, nicht um den Weg dorthin – oder machst Du dir bei jedem Produkt, egal aus welcher Sparte, Gedanken darüber, wie es hergestellt wurde? Bestimmt nicht; Deine Kriterien sind Nutzen und Preis. Viele Dinge werden heutzutage ohne das Zutun von Menschen hergestellt. Die Entwicklung geht immer weiter, und das ist gut so.
Viel Spaß mit STLMaid – ich freue mich auf Dein Feedback!
CU
af6767
P.S.: Den Text habe ich ohne KI selbst geschrieben; er ist allein meinen Gedanken entsprungen.